Neues und Altbewährtes in Kombination im TAVE – Chlausnachmittag 2025

Am vergangenen Samstag lud der Tambourenverein zum Chlausnachmittag ein. Dabei präsentieren alle Kurse ihr Erlerntes in einem gemütlichen Rahmen bei Kaffee und Kuchen. Über 200 Gäste fanden den Weg ins Werkgebäude um den unterschiedlichsten musikalischen Vorträgen zu lauschen.

Bild 1: Spitzbueb unter der Leitung von Philipp Fuchs

Der 1. Block stand ganz im Rahmen des Äschlis. Nach einem gemischten Stück, (Spitzbueb) präsentierten die kleinsten Tambouren das «Chinderfäscht» bei ihrem ersten Bühnenauftritt voller Stolz und Nervosität. Weiter ging es mit den obligatorischen Ordonnanzmärschen für die zukünftigen Äschlibuben. Zudem wurden der Tambourmajor (Tom Brodbeck) und der Oberpfeifer 2026 (Gian-Noah Valsecchi) ernannt. Abgerundet wurde dieser Teil mit der «Pfeifer-Retraite». Hier trügt der Name. Durch ein modernes Arrangement von Thom Egli liefen die Tambouren in den Zwischenspielen zur Höchstform auf. Fachkundige Elgger haben dabei sicherlich bekannte Trommeltöne erhört.

Coburger unter der Leitung von Jori Grimm

In der Pause wurde das selbstgemachte Kuchenbuffet geplündert und Anekdoten aus dem Vereinsjahr ausgetauscht. Auch rauchten die Köpfe über den Namen des neuen Vereinslokals, welcher in einer Vereinsumfrage gesucht wurde.

Stolz wird der neue Junge-Garde-Freizeitpulli präsentiert

Im 2. Block zeigten dann die Fortgeschrittenen der Junge Garde mit Unterstützung der Aktiven ihr können. Von bekannten Märschen (San Carlo) über alte Klassiker (Brösmeli, Arabi), hin zu wiederentdeckten Äschlimärschen (Kleiner Rekrut) wurde vieles geboten. Verstärkt wurden die Tambouren durch unseren neuen Paukenkurs. Mit 4-facher Wucht wurde es sehr laut im Werkgebäude. Auch eine weitere Neuheit wurde in diesem Abschnitt vorgestellt. Auf Wunsch und Initiative unserer Pfeiferinnen (Anna, Jael, Valentina) wurde ein Freizeitpulli entworfen und kann nun von den Mitgliedern stolz präsentiert werden, sodass das ganze Dorf weiss, wer alles im Tambourenverein dabei ist.

„Die Vier Jahreszeiten“ unter der Leitung von Philipp Fuchs

The Free Pipers of Schaffhausen

Nach einer weiteren Kaffee- und Kuchenpause wurde das Publikum durch etwas andere Töne überrascht. «The Free Pipers of Schaffhausen» präsentierten zu viert traditionelle Schottische Marschmusik inklusive Dudelsack und Snaredrum; natürlich im passenden Kilt. Auch hier konnte der Nachwuchs vollkommen überzeugen.

Anschliessend übernahmen die Aktiven und zeigten ihre Variabilität mit Klassik (Die Vier Jahreszeiten) und Perkussionsspiel (Kadettonien Shizzle Beatizzle). Hier gilt sicherlich der Aufwand auf Seiten der Dirigenten Philipp Fuchs und Tom Egli zu erwähnen, welche verschiedene Stücke auf die Möglichkeiten der Instrumentalisten anpassten. Ursprünglich war geplant, dass sogar der Dudelsack eingebaut wurde. Leider ist dies musikalisch fast unmöglich und so präsentierte man den «Highlander» zweimal, einmal mit dem Dudelsack solo und einmal als Vereinsauftritt. Abgerundet wurde der ganze Konzertblock mit dem obligatorischen Zapfenstreich, wodurch das Vereinsjahr sozusagen abgeschlossen wurde und nun die Vorfreude auf den Äschli entfacht wurde.

Das Moderationsduo Laura Saxer und Jori Grimm

Zu einem Konzert gehört auch eine Moderation durch den Nachmittag. Dies übernahm Laura Saxer und Jori Grimm. Mit vielen kleinen Geschichten zu den Stücken oder den Personen führten sie humorvoll und locker durch das Konzert. Danke viel Mals für eure Moderation.

 

Zum Abschluss des Konzertes wurde natürlich noch den wichtigsten Leuten gedankt: Allen Leitern der Kurse gilt ein riesiges Dankeschön für die wöchentliche Arbeit in den Proben. Mit über 50 Auszubildenden in circa 15 Kursen ist dies enorm viel Freiwilligenarbeit und eine wichtige Stütze für einen gesunden Verein.

 

 

Verdankung der Leiter*innen durch den Sektionsleiter Philipp Fuchs

So blickt der Verein auf ein ereignisreiches Jahr zurück und freut sich auf das kommende Jubiläumsjahr. Seit der Gründung 1951 sind schon 75-Jahre vergangen und dies soll auch dementsprechend gefeiert werden. Geplant ist einerseits die Eröffnung des neuen Probelokals und ein grösseres Konzert für alle Gönner und Freunde des Tambourenvereins. Alle weiteren Infos werden laufend auf der Homepage «tambourenverein-elgg.ch» aufgeschaltet.

Text: Andrej Blaser

Bilder: Dominik Zürcher

Unsere Jungen begleiten den Elgger Räbeliechtliumzug

Vor ein paar Jahren noch selber mit geschnitzter Räbe auf der Gasse, jetzt musizierend voraus: Elgger Trommel- und Pfeifer-Nachwuchs!

Ein nebliger Anlass dieses Jahr, wie aus einem klassischen Herbstlied „s‘Nääbeltuech liit uff dä Straaass“, s‘pfiift und trummled voller Spaaass! Das wäre die passende Ergänzung. 27 Musikerinnen und Musiker des Tambourenvereins führten die beinahe unzähligen Räbeliechtli-Kinder durch die dunklen Gassen zurück zum Werkgebäude. Eine weitere Kleingruppe tat dasselbe parallel in Kollbrunn. Schon tags zuvor begleitete der Tambourenverein zwei Umzüge zur gleichen Zeit in Schlatt, bzw. Eschlikon.

Jahreskonzert der Korpsmusik der Kantonspolizei Zürich

Nein, hier geht’s nicht um ein unkoordiniertes „Einweisen eines gelandeten Jumbo-Jets“! Mit diesen Plastik-Röhren (Boomwhacker genannt) können auch die Tambouren melodiös spielen. In diesem Fall zusammen mit dem Musikkorps eine Polka-Variation „Boomwhackers meets böhmisch“. Die Korpsmusik gastierte mit ihrem traditionellen Jahreskonzert erstmals in Winterthur. Der Saal des Restaurants „JJ’s“ im Tössemer Rieter-Areal wurde in zahlreichen Planungs- und Wirkungsstunden für den 25.10.2025 liebevoll für einen farbenfrohen Anlass hergerichtet. Unter dem Motto „Rhythmus“ bot das Blasmusik-Ensemble einen abwechslungreichen Querschnitt von den Stränden Rio’s über Westside Story, Glenn Miller, Africa, Dixieland, Lord of the Dance bis zu böhmischem Tequila. Die Elgger erweiterten das Repertoire mit reiner Trommel-Literatur (Calibra und Kadettonien Shizzle Beatizzle), einer Tambourcada sowie dem offensichtlich dynamischten Vortrag des Abends mit den „Boomwhackern“, welchen die Zuschauer mit ebenso dynamischem Jubel gutierten.

Glückliche Gewinner eines Tombolo-Früchtekorbes können den leeren Korb gerne zu Handen der Musik retournieren, entweder an ein Korpsmusik-Mitglied oder sonst melden bei egli@tambourenverein-elgg.ch

„Tag der Tambouren“ und Pfeifer an der OLMA

Beitragsbild: Gesamtauftritt aller teilnehmenden Sektionen in der gut besuchten Arena. Der Tambourenverein Elgg in rot neben den „Aagfrässne“ aus Basel in weiss als Vertreter der gemischten Tambouren/Piccolo-Sektionen

Petrus hat der Ostschweiz und insbesondere dem letzten OLMA-Tag dieser Saison einen unerwartet sonnigen Tag beschert. Perfekt für einen Einsatz der etwas wetterfühligen Holzinstrumente. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielten alle teilnehmenden Tambouren mit einer Holztrommel auf, zur Hälfte aus privaten Betänden. Zusammen mit weitern Vereinen (zwei pro Regionalverband) bekamen die OLMA-Besucher auf dem weitläufigen Areal den ganzen Tag über verschiedene Facetten dieses urtypisch schweizerischen Hobby‘s zu sehen und zu hören: teils klassisch, teils legère, gekonnt koordiniert und in seltenen Fällen (wie bei der ungeprobten gemeinsamen Tagwache aller Vereine) mit etwas „Echo“. Der Besucherandrang hielt sich am Morgen noch in Grenzen, wogegen der Nachmittag als „gut besucht“ bezeichnet werden darf.

„Holz isch heimelig“, au a dä OLMA – auf dem Weg durch die Besucher zum ersten Ständeli vis-à-vis der Arena

 

Im hinteren Bereich des Areals bot die neue „Kantonalbank“-Halle eine erhebliche Raumerweiterung. Dem Tambourenverein Elgg gebührte als einzigen Teilnehmer-Verein die Ehre, eine 20-Minuten-Ständchen drinnen auf einer provisorischen Bühne zu präsentieren. Dahinter boten zahlreiche Handwerker von Klöppelkunst über Appenzeller Scherenschnitt-Waren und eine beinahe unübersichtliche Auswahl an Käse (bis hin zum Original Schabziger) und was so dazu gehört zum Kauf oder einfach zum Degustieren ;-). Die feine OLMA-Bratwurst darf nicht fehlen und sie mundete auch auf dem Chilbi-Gelände ausserhalb der OLMA. Natürlich ohne Senf!!! Ein zweites Echo gab‘s auf der Rückreise mit der Bahn. Die Stimmung soll so gut gewesen sein, dass der IC aus St. Gallen erst in Winterthur wieder hielt. Die S35 brachte die Schar um 18 Uhr in Gegenrichtung nach Elgg zurück. 

Handwerkerfest vom 22. August 2025

Am Freitagabend, 22. August 2025, durfte der Tambourenverein endlich zum Handwerkerfest anlässlich des Neubaus des Vereinslokals einladen. Mit diesem Anlass wollte der Verein allen professionellen Unterstützern danken, die mit tadellosem Einsatz zum Gelingen des Projekts beigetragen haben – sei es durch die Arbeit der beteiligten Baufirmen oder durch die tatkräftige Unterstützung von Personen aus dem näheren Umfeld des Vereins.

Beim Calypsambo dürfen die Helfer auch direkt noch mitspielen

Die Einladung stiess erfreulicherweise auf ein beachtliches Interesse. Es wurde eine gesellige Runde bis spät in die Nacht. Für das leibliche Wohl sorgten die von den Vereinsmitgliedern mitgebrachten Salate sowie Köstlichkeiten vom Grill. Musikalisch umrahmt wurde das Fest durch ein kurzes Konzert des Vereins inkl. Einbezug aller Gäste :-). Eine besondere Überraschung bot zudem das stimmungsvolle Ständchen eines «Lone Piper» vom Dach des Neubaus.

„The Lone Piper“ mit Unterstützung an der Trommel von Thomas Egli

Ein herzliches Dankeschön richtet sich auch an all jene Helferinnen, Helfer und Firmen, die leider nicht am Fest teilnehmen konnten, deren Beitrag jedoch ebenso wertvoll und unverzichtbar war.

Erwachsenen-Kurs für Tagwach-Interessierte

Lust auf Äschli? Wolltest du auch schon anstatt nur zuhören mittendrin sein und musizieren?
Dann komm zur Infoveranstaltung für den Erwachsenen-Kurs Elgger Äschli-Tagwache (Piccolo):
Wann: Montag, 25. August 2025 um 20.00 Uhr
Wo: Tambourenhäuschen hinter der Elibag
Geplant ist ein stufenweiser Kursaufbau mit dem Ziel 2026 an der Tagwache am Äschli mitzuspielen:
• Proben alle 14 Tage
• Instrument kann vom Tambourenverein ausgeliehen werden
• Probentag wird gemeinsam bestimmt
• Start Anfänger gleich nach der Infoveranstaltung
• Einstieg mit Vorkenntnissen zu späterem Zeitpunkt
• Falls du dabei sein möchtest, aber an der Infoveranstaltung nicht teilnehmen kannst, nimm doch Kontakt auf mit unserem Sektionsleiter Philipp Fuchs

Grosser Umzug 2025

Am Muttertagswochenende vom 10./11. Mai 2025 stand für einmal nicht nur das traditionelle jedes Jahr stattfindende Muttertagskonzert auf dem Programm. Denn dieses Jahr lud die Aschermittwochgesellschaft zum Grossen Umzug 2025 (GrUm 25) zur Feier von 111 Jahren Aschermittwochgesellschaft Elgg ein. Dabei standen für den Tambourenverein unterschiedliche Aktivitäten auf dem Programm. Für eine Kleinformation startete der Anlass bereits am Freitagabend mit einem Auftritt am Jubiläumsball im Werkgebäude. Für den Rest des Vereins ging es dann am Samstagmorgen mit der Teilnahme am ersten Umzug los. Später stand dann das eingangs erwähnte «Muttertagskonzert» auf dem Programm. Dies konnte aufgrund einer Terminkollision nicht wie gewohnt am Sonntagmorgen auf dem Lindenplatz stattfinden, sondern musste auf den Samstagnachmittag auf den Maisenplatz verschoben werden. Dennoch durften wir uns über eine grosse Anzahl an Zuschauern freuen. Beim Konzert stand insbesondere gemeinsame Stücke, welche von Jungtambouren- und Pfeifern zusammen mit der Aktivsektion gespielt wurden im Vordergrund. Nach dem Konzert startete dann auch bereits bald der zweite Umzug mit anschliessendem Konzert der 111. Tambouren und der Aufführung des Elgger-Lieds auf dem Programm. Danach war der offizielle Teil für den Tambourenverein am Samstag auch bereits vorbei. Das inoffizielle Programm ging jedoch am Abend mit Gässeln und einem gemeinsamen Abendessen im Elggerhof noch weiter

Am Sonntag ging das Fest dann mit der Fahnenweihe der neuen Fahne der Aschermittwochgesellschaft weiter. Nach dem Mittag fand dann bereits der dritte und letzte Umzug durch die 4 Gassen statt. Anschliessend ging es wie es sich für den Abschluss des Äschlis gehörte für eine weitere Runde mit dem Zapfenstreich durch das Dorf.

Globi und die 5. Jahreszeit

Am Schluss vo dä Fasnacht no rasch zämestah, laht s‘❤️ vo eus Globis grad höcher schlaah

Viermal strahlenster Sonnenschein an allen Fasnachtsanlässen, das wärdemer uf sicher vermissen, au s‘Gässle under dä Munot-Zinne oder am Umzug in Frauefäld z‘spille ganz hine

Ob Frauefeld oder Schaffhuuse, Winti oder Elgg nach wenig pfuuse, zwüsche Bahnhof und em Änteteich, isch z‘letscht no in Elgg dä Morgestreich

Viermal hät eus d‘Sunne gschunne, di jüngschte händ Erfahrig gunne, zwar nonig im sälber musiziere, defür chräftig mit Konfetti rüehre

D’Fasnacht isch so schnäll verbii, doch nöchscht Jahr simmer wieder debii, mit Pfiife, Trummle, langsam oder schnäll, grad g‘spanne lömmers Trummelfäll

Dänn lang gaht‘s niid, nu grad zwei Mönet, bis mer mit Musig wieder i d‘ Vordergass chömed, zwar nümme als Globis, siini Ziit isch begränzt, freuemer eus alli uf dä GrUm Foifezwänzg.

Grosser Umzug 25