7 Elgger Tambouren vor 45’000 Publikum – Nijmegen „4-Daagse“

7 Elgger Tambouren begleiteten vom 18.-25. Juli zusammen mit der Musikgesellschaft Glishorn das Marsch-Kontigent der Schweizer Armee zum alljährlichen „Vierdaachse“ (phonetisch) im holländischen Nijmegen.

Glishorn, Gliswo…? Klingt nicht nach unmittelbarer Nachbarschaft. Tatsächlich trennen rund 200 Kilometer die beiden Schweizer Musik-Vereine. Die MG Glishorn spielt – wie es der Name vermuten lässt – gewöhnlich am Fusse des 2525 hohen Glishorn, dem Hausberg der Gemeinde Brig/Glis, bei bewerteten Musik-Anlässen sogar in der ersten Stärkeklasse. Die 36 nach Holland gereisten Musikerinnen und Musiker hatten sich von ehemaligen Mitgliedern an eine frühere Vereins-Reise 1978 nach Nijmegen erinnern lassen und sich für den einwöchigen Anlass beworben, wobei zwei noch heute aktive Brüder nun zum zweiten Mal zu diesem Vergnügen kamen. Was noch fehlte, waren Tambouren. Da die im 2022 bereits in Nijmegen weilenden Elgger dem holländischen OK eine erneute Teilnahme anboten (sollte eine Musik keine eigenen Tambouren finden), nahmen die Walliser dieses Angebot gerne an, was sich auszahlen sollte.

Nijmegen beherbergt während der „4-Daagse“ rund 45’000 Läuferinnen und Läufer und verwandelt die Innenstadt während dieser Woche in ein riesiges Party-Labyrint. Am Sonntag führt eine sogenannte „Flaggenparade“ quer durch die Festmeile, wobei es durchaus passieren kann, dass eine Bühnenmusik neben der Marschroute lautere Musik spielt, als eine Tambouren-Gruppe. Ab Dienstag wird marschiert, in der Regel 50 km pro Tag (Militär mit 20kg-Gepäck 40 km), kleeblattartig hinaus aufs Land und wieder zurück in die Stadt. Es gibt für die geladene Musik einige Auftritte zu absolvieren, einerseits für den Anlass, andererseits für die Gastgmeinde Bemmel (auf der anderen Seite des Rhein gelegen). Entweder während sechs Stunden direkt an der Marschroute am ersten Marsch-Tag in Bemmel oder am letztenTag (Freitag) die sogenannte „Via Gladiola“, wo die Musik und Tambouren die letzten 5 km zum Ziel mitlaufen, musizierend versteht sich und erst noch im zügigen Tempo der Marschierenden.

Glücklicherweise bleibt neben den Anlässen mit grossem internationalen Touch noch etwas Freizeit, um die Gemeinschaft mit den Wallisern zu pflegen. Beide Vereine – Elgg wie Glishorn – hatten bereits rasch den jeweils anderen Verein als unerwartete Ergänzung erkannt und schätzen gelernt. Es darf behauptet werden, dass Nijmegen 2026 nicht nur internationale Kameradschaften zusammengeschweisst, sondern auch zwei völlig unterschiedliche Vereine zusammengebracht hat.

Sonntags-Konzert in Bemmel zusammen mit der MG Glishorn
Musik-Marathon am Strassenrand in Bemmel (1. Marschtag)
Empfang mit Trommel und Pauke am 2. Marschtag, Rückkehr der militärischen Marschgruppen (hier Schweden)
Perkussion bereit am Freitag in Grave
Bereitstellungsraum „Charlemagne“, 5 km vor Ziel am Freitag mit dem „Camp-Maskottchen“
Marschgruppen-Begleit beim Soldatenfriedhof Groesbeek

OTV-Verbandswettspiel gestartet

Appenzell bietet eine malerische Kulisse für diesjährige Wettspiel-Austragung. Das OK hat – wie der erste Tag beweist – grossartige Arbeit geleistet. Man scheint bereit für den grossen Ansturm nun am Samstag für die Pfeifer-Einzel sowie sämtliche Sektions-Konkurrenzen. Das aktuelle Wetter bietet garant für beste Party-Stimmung am Abend.

https://appenzell2026.ch/

Eine viereckige Runde zum Fünfundsiebzigsten

Am 12. März 1951 wurde der Tambourenverein Elgg an einer Gründungsversammlung ins Leben gerufen. Getrommelt wurde schon vorher, aber halt nicht mit Statuten organisiert. Zum Anlass dieses Jubiläums wird der Tambourenverein am 12.03.2026 ab ca. 19 Uhr innerhalb der vier Gassen präsent sein. 

Elgger Fasnacht

Obligates Gruppenbild 2026

Der schönste Tag der Woche blieb für den Fasnachts-Sonntag übrig. Ab 5 Uhr hallten ungestörte Trommel- und Piccolo-Klänge durch’s Städtchen, unterbrochen einzig während der Gastgeber-Pausen in der Breite, Neu-Elgg und neben dem Bahnhöfli. 

Kurz nach 5 Uhr begrüsst eine einzelne Kirchenglocke den neuen Tag, auch sonntags. Mit dem Ausschwingen der Glocke am Fasnachtssonntag beginnt für den Tambourenverein der Elgger Morgestreich. Eine Runde um die vier Gassen gehört der vom Basler Pendant bekannten Morgenmelodie. Anschliessend folgt das übliche Repertoire bis zum ersten Verpflegungshalt. Nach drei weiteren kulinarischen Pausen (ein grosser Dank hier an die Familien Blaser, Hinderling, Diem und Hansruedi Miethlich für die nicht selbstverständliche Bewirtung, bildeten die zwei Runden des vom Fakel organisierten Fasnachtsumzugs den Abschluss. Für diesen war zusätzlich die Junge Garde aufgeboten.

Zahlreiche Verse waren nötig auf dem Weg von der Breite bis fast zum letzten Haus vor der Sandhöhle und wieder zurück bis zum Werkgebäude, bestehend aus Arabi, Wettstai, Saggodo, Liberty Bell und weiteren. Wer nicht in der nächsten Nacht zum Basler Morgestraich fuhr, fiel wohl am Abend in einen (hoffentlich) erholsamen Schlaf. Ende Fasnacht! Wobei, das Kostüm brauchen wir doch demnächst nochmals… (siehe 12.03.2026 😉

Beginn der 5. Jahreszeit

Mit dem traditionellen „Munot“-Bild hat die Fasnacht 2026 gestartet

Sonnenschein am stillen Rhein, bunt brilliert der Tambourenverein! Die Nachwuchspfeifer Severin und Andres verstecken sich irgendwo unter den Masken. Sie waren der Grund für neue Klänge in der Schaffhauser Altstadt, wie wir sie sonst nur am Elgger Äschli hören. Weiter gesellte sich eine lokal ansässige „Europa“-Maus in die Clique zum gemeinsam “dudelsaggen“, „saggodolen“ und „arabieren“. Jung-Globi Noah hielt sich (auf dem Bild) noch etwas versteckt. Das Gässeln durch Schaffhausen ist jedesmal ein Erlebnis, auch wegen dem Fehlen überlauter Barwagen.

Der nächste Anlass ist Wil SG.

Unsere Jungen begleiten den Elgger Räbeliechtliumzug

Vor ein paar Jahren noch selber mit geschnitzter Räbe auf der Gasse, jetzt musizierend voraus: Elgger Trommel- und Pfeifer-Nachwuchs!

Ein nebliger Anlass dieses Jahr, wie aus einem klassischen Herbstlied „s‘Nääbeltuech liit uff dä Straaass“, s‘pfiift und trummled voller Spaaass! Das wäre die passende Ergänzung. 27 Musikerinnen und Musiker des Tambourenvereins führten die beinahe unzähligen Räbeliechtli-Kinder durch die dunklen Gassen zurück zum Werkgebäude. Eine weitere Kleingruppe tat dasselbe parallel in Kollbrunn. Schon tags zuvor begleitete der Tambourenverein zwei Umzüge zur gleichen Zeit in Schlatt, bzw. Eschlikon.

Jahreskonzert der Korpsmusik der Kantonspolizei Zürich

Nein, hier geht’s nicht um ein unkoordiniertes „Einweisen eines gelandeten Jumbo-Jets“! Mit diesen Plastik-Röhren (Boomwhacker genannt) können auch die Tambouren melodiös spielen. In diesem Fall zusammen mit dem Musikkorps eine Polka-Variation „Boomwhackers meets böhmisch“. Die Korpsmusik gastierte mit ihrem traditionellen Jahreskonzert erstmals in Winterthur. Der Saal des Restaurants „JJ’s“ im Tössemer Rieter-Areal wurde in zahlreichen Planungs- und Wirkungsstunden für den 25.10.2025 liebevoll für einen farbenfrohen Anlass hergerichtet. Unter dem Motto „Rhythmus“ bot das Blasmusik-Ensemble einen abwechslungreichen Querschnitt von den Stränden Rio’s über Westside Story, Glenn Miller, Africa, Dixieland, Lord of the Dance bis zu böhmischem Tequila. Die Elgger erweiterten das Repertoire mit reiner Trommel-Literatur (Calibra und Kadettonien Shizzle Beatizzle), einer Tambourcada sowie dem offensichtlich dynamischten Vortrag des Abends mit den „Boomwhackern“, welchen die Zuschauer mit ebenso dynamischem Jubel gutierten.

Glückliche Gewinner eines Tombolo-Früchtekorbes können den leeren Korb gerne zu Handen der Musik retournieren, entweder an ein Korpsmusik-Mitglied oder sonst melden bei egli@tambourenverein-elgg.ch

„Tag der Tambouren“ und Pfeifer an der OLMA

Beitragsbild: Gesamtauftritt aller teilnehmenden Sektionen in der gut besuchten Arena. Der Tambourenverein Elgg in rot neben den „Aagfrässne“ aus Basel in weiss als Vertreter der gemischten Tambouren/Piccolo-Sektionen

Petrus hat der Ostschweiz und insbesondere dem letzten OLMA-Tag dieser Saison einen unerwartet sonnigen Tag beschert. Perfekt für einen Einsatz der etwas wetterfühligen Holzinstrumente. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielten alle teilnehmenden Tambouren mit einer Holztrommel auf, zur Hälfte aus privaten Betänden. Zusammen mit weitern Vereinen (zwei pro Regionalverband) bekamen die OLMA-Besucher auf dem weitläufigen Areal den ganzen Tag über verschiedene Facetten dieses urtypisch schweizerischen Hobby‘s zu sehen und zu hören: teils klassisch, teils legère, gekonnt koordiniert und in seltenen Fällen (wie bei der ungeprobten gemeinsamen Tagwache aller Vereine) mit etwas „Echo“. Der Besucherandrang hielt sich am Morgen noch in Grenzen, wogegen der Nachmittag als „gut besucht“ bezeichnet werden darf.

„Holz isch heimelig“, au a dä OLMA – auf dem Weg durch die Besucher zum ersten Ständeli vis-à-vis der Arena

 

Im hinteren Bereich des Areals bot die neue „Kantonalbank“-Halle eine erhebliche Raumerweiterung. Dem Tambourenverein Elgg gebührte als einzigen Teilnehmer-Verein die Ehre, eine 20-Minuten-Ständchen drinnen auf einer provisorischen Bühne zu präsentieren. Dahinter boten zahlreiche Handwerker von Klöppelkunst über Appenzeller Scherenschnitt-Waren und eine beinahe unübersichtliche Auswahl an Käse (bis hin zum Original Schabziger) und was so dazu gehört zum Kauf oder einfach zum Degustieren ;-). Die feine OLMA-Bratwurst darf nicht fehlen und sie mundete auch auf dem Chilbi-Gelände ausserhalb der OLMA. Natürlich ohne Senf!!! Ein zweites Echo gab‘s auf der Rückreise mit der Bahn. Die Stimmung soll so gut gewesen sein, dass der IC aus St. Gallen erst in Winterthur wieder hielt. Die S35 brachte die Schar um 18 Uhr in Gegenrichtung nach Elgg zurück.