Beitragsbild: Gesamtauftritt aller teilnehmenden Sektionen in der gut besuchten Arena. Der Tambourenverein Elgg in rot neben den „Aagfrässne“ aus Basel in weiss als Vertreter der gemischten Tambouren/Piccolo-Sektionen
Petrus hat der Ostschweiz und insbesondere dem letzten OLMA-Tag dieser Saison einen unerwartet sonnigen Tag beschert. Perfekt für einen Einsatz der etwas wetterfühligen Holzinstrumente. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielten alle teilnehmenden Tambouren mit einer Holztrommel auf, zur Hälfte aus privaten Betänden. Zusammen mit weitern Vereinen (zwei pro Regionalverband) bekamen die OLMA-Besucher auf dem weitläufigen Areal den ganzen Tag über verschiedene Facetten dieses urtypisch schweizerischen Hobby‘s zu sehen und zu hören: teils klassisch, teils legère, gekonnt koordiniert und in seltenen Fällen (wie bei der ungeprobten gemeinsamen Tagwache aller Vereine) mit etwas „Echo“. Der Besucherandrang hielt sich am Morgen noch in Grenzen, wogegen der Nachmittag als „gut besucht“ bezeichnet werden darf.

„Holz isch heimelig“, au a dä OLMA – auf dem Weg durch die Besucher zum ersten Ständeli vis-à-vis der Arena
Im hinteren Bereich des Areals bot die neue „Kantonalbank“-Halle eine erhebliche Raumerweiterung. Dem Tambourenverein Elgg gebührte als einzigen Teilnehmer-Verein die Ehre, eine 20-Minuten-Ständchen drinnen auf einer provisorischen Bühne zu präsentieren. Dahinter boten zahlreiche Handwerker von Klöppelkunst über Appenzeller Scherenschnitt-Waren und eine beinahe unübersichtliche Auswahl an Käse (bis hin zum Original Schabziger) und was so dazu gehört zum Kauf oder einfach zum Degustieren ;-). Die feine OLMA-Bratwurst darf nicht fehlen und sie mundete auch auf dem Chilbi-Gelände ausserhalb der OLMA. Natürlich ohne Senf!!! Ein zweites Echo gab‘s auf der Rückreise mit der Bahn. Die Stimmung soll so gut gewesen sein, dass der IC aus St. Gallen erst in Winterthur wieder hielt. Die S35 brachte die Schar um 18 Uhr in Gegenrichtung nach Elgg zurück.
