Jubiläumskonzert – Das Beste aus 75 Jahren

Am 12. Dezember 2026 feiern wir unser 75-jähriges Jubiläum mit einem grossen öffentlichen Jubiläumskonzert im Werkgebäude Elgg!

Erleben Sie eine mitreissende musikalische Vielfalt, präsentiert von Trommeln, Piccolo und diversen Rhythmusinstrumenten. Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Programm, das die Kunst des Trommel – und Piccolospiels in all seinen Facetten zeigt. Unterstützt werden wir dabei vom Musik Verein Elgg, die das Konzert mit zusätzlichen musikalischen Höhepunkten bereichern wird.

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Feierliche Vereidigung Stapo Winterthur

Einmal mehr ein würdiger Umzug mit den Elgger Tambouren anlässlich der Vereidigung der neu in Pflicht genommenen Front-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtpolizei Winterthur am 18. September 2026.

Farbenfroher Umzug im Anschluss an die Zeremonie in der Stadtkirche zusammen mit vereinigten Blasmusiken aus Winterthur (Bild Quelle Stapo W’thur)

7 Elgger Tambouren vor 45’000 Publikum – Nijmegen „4-Daagse“

7 Elgger Tambouren begleiteten vom 18.-25. Juli zusammen mit der Musikgesellschaft Glishorn das Marsch-Kontigent der Schweizer Armee zum alljährlichen „Vierdaachse“ (phonetisch) im holländischen Nijmegen.

Glishorn, Gliswo…? Klingt nicht nach unmittelbarer Nachbarschaft. Tatsächlich trennen rund 200 Kilometer die beiden Schweizer Musik-Vereine. Die MG Glishorn spielt – wie es der Name vermuten lässt – gewöhnlich am Fusse des 2525 hohen Glishorn, dem Hausberg der Gemeinde Brig/Glis, bei bewerteten Musik-Anlässen sogar in der ersten Stärkeklasse. Die 36 nach Holland gereisten Musikerinnen und Musiker hatten sich von ehemaligen Mitgliedern an eine frühere Vereins-Reise 1978 nach Nijmegen erinnern lassen und sich für den einwöchigen Anlass beworben, wobei zwei noch heute aktive Brüder nun zum zweiten Mal zu diesem Vergnügen kamen. Was noch fehlte, waren Tambouren. Da die im 2022 bereits in Nijmegen weilenden Elgger dem holländischen OK eine erneute Teilnahme anboten (sollte eine Musik keine eigenen Tambouren finden), nahmen die Walliser dieses Angebot gerne an, was sich auszahlen sollte.

Nijmegen beherbergt während der „4-Daagse“ rund 45’000 Läuferinnen und Läufer und verwandelt die Innenstadt während dieser Woche in ein riesiges Party-Labyrint. Am Sonntag führt eine sogenannte „Flaggenparade“ quer durch die Festmeile, wobei es durchaus passieren kann, dass eine Bühnenmusik neben der Marschroute lautere Musik spielt, als eine Tambouren-Gruppe. Ab Dienstag wird marschiert, in der Regel 50 km pro Tag (Militär mit 20kg-Gepäck 40 km), kleeblattartig hinaus aufs Land und wieder zurück in die Stadt. Es gibt für die geladene Musik einige Auftritte zu absolvieren, einerseits für den Anlass, andererseits für die Gastgmeinde Bemmel (auf der anderen Seite des Rhein gelegen). Entweder während sechs Stunden direkt an der Marschroute am ersten Marsch-Tag in Bemmel oder am letztenTag (Freitag) die sogenannte „Via Gladiola“, wo die Musik und Tambouren die letzten 5 km zum Ziel mitlaufen, musizierend versteht sich und erst noch im zügigen Tempo der Marschierenden.

Glücklicherweise bleibt neben den Anlässen mit grossem internationalen Touch noch etwas Freizeit, um die Gemeinschaft mit den Wallisern zu pflegen. Beide Vereine – Elgg wie Glishorn – hatten bereits rasch den jeweils anderen Verein als unerwartete Ergänzung erkannt und schätzen gelernt. Es darf behauptet werden, dass Nijmegen 2026 nicht nur internationale Kameradschaften zusammengeschweisst, sondern auch zwei völlig unterschiedliche Vereine zusammengebracht hat.

Sonntags-Konzert in Bemmel zusammen mit der MG Glishorn
Musik-Marathon am Strassenrand in Bemmel (1. Marschtag)
Empfang mit Trommel und Pauke am 2. Marschtag, Rückkehr der militärischen Marschgruppen (hier Schweden)
Perkussion bereit am Freitag in Grave
Bereitstellungsraum „Charlemagne“, 5 km vor Ziel am Freitag mit dem „Camp-Maskottchen“
Marschgruppen-Begleit beim Soldatenfriedhof Groesbeek

Jung gegen Alt? Eher Jung mit Alt!

Der Tambourenverein Elgg nahm mit zwei Pfeifergruppen und einer Tambourensektion am Ostschweizerischen Tambouren-, Pfeifer- und Claironwettspiel in Appenzell teil.

ELGG/APPENZELL Alle 4 Jahre findet das Verbandswettspiel des ostschweizerischen Tambourenverbandes statt. Da der Tambourenverein Elgg der letzte Verein mit Pfeifern und Tambouren im Verbandsgebiet ist, musste man gegen viele Gäste aus dem Baselbiet antreten. Aber der Reihe nach.

Einzelwettspiel

Am Freitag standen die Jungtambouren im Einsatz. Bei der Einzelkonkurrenz mussten sie vor einer Jury zwei Märsche und eine Auswahl von Grundlagen präsentieren. Die sechs Tambouren zeigten eine solide Leistung, leider reichte es Lio Helfenstein um 0,5 Punkte nicht zur Auszeichnung.

Am Samstag hiess es Grosskampftag. Mit über 40 Teilnehmern und Teilnehmerinnen mache sich der Tambourenverein Elgg in zwei Tranchen nach ab und sind auf. Die Einzelspieler mit Piccolo mussten bereits am Vormittag vorspielen. Als erstes erwischt es den Sektionsleiter Philipp Fuchs, welcher mit zwei anspruchsvollen Stücken auf dem 13. Platz landete und eine Auszeichnung erspielte.

Bei den Jungen dominierte der Verein durch ihre Anzahl. 8 von 15 Teilnehmenden stammten aus dem Landstädtchen. Mit dem geteilten fünften Rang von Jori Grimm und Ben Straumann sowie dem achten Platz von Gian-Noah Valsecchi konnten 3 Auszeichnungen nach Elgg gebracht werden. Die Leiter erfreuten sich der grossen Teilnahme und konnten von der Jury ein Lob für die hörbaren Fortschritte überbringen.

 

Sektionswettspiel

Weiter ging es nach einer Mittagspause mit den Sektionen. Weil für die jungen Pfeifern keine Sektion vorgesehen war, mussten sie sich gegen die aktiven Erwachsenen messen. So ergab sich die Situation, dass der TV Elgg doppelt in der gleichen Kategorie startete und gewisse Pfeifer zweimal antreten durften. Mit 2 schwierigeren Stücken legten die Aktiven vor. Leider konnte die Jury nicht restlos überzeugt werden und man holte 66.80 von 80 möglichen Punkten. Die Jungen gingen kein Risiko ein und konnten durch 2 solide Vorführungen die Jury überzeugen. Dabei überholten sie die Aktiven um 0,3 Punkte. Leider Genügte auch dies nicht um die Übermacht der Basler Vereine zu schlagen und wann erreichte die Plätze 7 und 8.

Parallel zu den Sektionswettspielen der Pfeifer starteten die Jungtambouren unter der Leitung von Dani Schwyter. Nach einem sehr guten ersten Vortrag, dem Munggi, erreichte man den zweiten Platz auf diesem Juryplatz. Leider waren der zweite Vertrag und die Grundlagen nicht so sauber, sodass am Ende der siebte Platz herausschaute. Die Ausgangslage war auch nicht die einfachste, da man noch Unterstützung vom Tambourenverein der Stadt Winterthur erhielt und nur wenig Proben zusammen durchführen konnte.

Als letzter Programmpunkt war die gemischte Sektion der Tambouren und Pfeifern dran. Nach den ersten beiden Vorträgen fand man sich im hinteren Mittelfeld wieder. Speziell bei der gemischten Sektion ist der Parademarsch. Streng reglementiert marschiert die Gruppe eine Paradestrecke spielend ab. Die Stückwahl konnte die Jury nicht überzeugen und somit landete der TV Elgg auf dem letzten Schlussrang. Auch hier trat man grösstenteils gegen Basler Gruppen an.

„Gässeln“ und Gemütlichkeit

Nach langen Wettkampftag wurde die Altstadt von Appenzell bei einem kühlen Getränk genossen. Die rote Herde des Tambourenverein Elggs wurde auch von einer Poltergruppe bemerkt und wurde spontan für ein Ständchen angefragt. Dabei durfte die Braujungfer mit dezenter Unterstützung des Sektionsleiters den Taktstock schwingen. Anschließend ging es bereits zum Nachtessen ins Festzelt oder in ein lokales Restaurant. Für die meisten als Höhepunkte des Wochenendes ging es in einer riesigen Gruppe ans „Gässeln“ durch die Häuserschluchten von Appenzell. Während die Jungen mit einer Delegation und Aktiven den Heimweg antraten, blieb eine gruppe Unermüdlicher und „gässelte“ bis spät in die Nacht weiter.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Festaktes und des gemeinsamen Musizierens. Mit einem Sternmarsch fand der Festakt auf dem Landsgemeindeplatz vor malerisch Kulisse statt. Traditionell werden verschiedene Gesamtaufführungen gespielt, bevor der Umzug durch die Gassen und Appenzell stattfand. Die schöne Altstadt fasste diesen in einen würdigen Rahmen und die Fotographen hatten eine Qual der Wahl für ihre Fotosujets. Bis zur Rangverkündigung holten holte man den Schlaf der vergangene Nacht nach oder genoss die Geselligkeit in einem der zahlreichen Lokalitäten bei Glacé und Caffè. Um 16:00 Uhr ging es mit einer Heerschar von Tambouren auf die viel zu kleine Appenzellerbahn und man trat den Heimweg an. In Elgg entschied eine kleine Gruppe dem Schützenverein einen musikalischen Gruss für ihr eigenes Eidgenössisches Fest zu überbringen. Bei Speis und Trank im Obertor wurde auf das ereignisreiche Wochenende angestossen.

Der Dank gilt an allen Leiter und Leiterinnen sowie dem Materialtransport welche sich vorbildlich um Jugendliche und Instrumente kümmerten. So bleiben allen unvergessliche Erinnerungen an dieses Wettspiel.

OTV-Verbandswettspiel gestartet

Appenzell bietet eine malerische Kulisse für diesjährige Wettspiel-Austragung. Das OK hat – wie der erste Tag beweist – grossartige Arbeit geleistet. Man scheint bereit für den grossen Ansturm nun am Samstag für die Pfeifer-Einzel sowie sämtliche Sektions-Konkurrenzen. Das aktuelle Wetter bietet garant für beste Party-Stimmung am Abend.

https://appenzell2026.ch/

Eine viereckige Runde zum Fünfundsiebzigsten

Am 12. März 1951 wurde der Tambourenverein Elgg an einer Gründungsversammlung ins Leben gerufen. Getrommelt wurde schon vorher, aber halt nicht mit Statuten organisiert. Zum Anlass dieses Jubiläums wird der Tambourenverein am 12.03.2026 ab ca. 19 Uhr innerhalb der vier Gassen präsent sein. 

Elgger Fasnacht

Obligates Gruppenbild 2026

Der schönste Tag der Woche blieb für den Fasnachts-Sonntag übrig. Ab 5 Uhr hallten ungestörte Trommel- und Piccolo-Klänge durch’s Städtchen, unterbrochen einzig während der Gastgeber-Pausen in der Breite, Neu-Elgg und neben dem Bahnhöfli. 

Kurz nach 5 Uhr begrüsst eine einzelne Kirchenglocke den neuen Tag, auch sonntags. Mit dem Ausschwingen der Glocke am Fasnachtssonntag beginnt für den Tambourenverein der Elgger Morgestreich. Eine Runde um die vier Gassen gehört der vom Basler Pendant bekannten Morgenmelodie. Anschliessend folgt das übliche Repertoire bis zum ersten Verpflegungshalt. Nach drei weiteren kulinarischen Pausen (ein grosser Dank hier an die Familien Blaser, Hinderling, Diem und Hansruedi Miethlich für die nicht selbstverständliche Bewirtung, bildeten die zwei Runden des vom Fakel organisierten Fasnachtsumzugs den Abschluss. Für diesen war zusätzlich die Junge Garde aufgeboten.

Zahlreiche Verse waren nötig auf dem Weg von der Breite bis fast zum letzten Haus vor der Sandhöhle und wieder zurück bis zum Werkgebäude, bestehend aus Arabi, Wettstai, Saggodo, Liberty Bell und weiteren. Wer nicht in der nächsten Nacht zum Basler Morgestraich fuhr, fiel wohl am Abend in einen (hoffentlich) erholsamen Schlaf. Ende Fasnacht! Wobei, das Kostüm brauchen wir doch demnächst nochmals… (siehe 12.03.2026 😉

Beginn der 5. Jahreszeit

Mit dem traditionellen „Munot“-Bild hat die Fasnacht 2026 gestartet

Sonnenschein am stillen Rhein, bunt brilliert der Tambourenverein! Die Nachwuchspfeifer Severin und Andres verstecken sich irgendwo unter den Masken. Sie waren der Grund für neue Klänge in der Schaffhauser Altstadt, wie wir sie sonst nur am Elgger Äschli hören. Weiter gesellte sich eine lokal ansässige „Europa“-Maus in die Clique zum gemeinsam “dudelsaggen“, „saggodolen“ und „arabieren“. Jung-Globi Noah hielt sich (auf dem Bild) noch etwas versteckt. Das Gässeln durch Schaffhausen ist jedesmal ein Erlebnis, auch wegen dem Fehlen überlauter Barwagen.

Der nächste Anlass ist Wil SG.