Rochade im Vorstand

An der 66. Generalversammlung des Tambourenvereins Elgg am 22.04.2016 im Restaurant Bahnhöfli standen vor allem die Wahlen im Zentrum. Franziska Hula gab ihr Amt als Präsidentin an André Rubitschon ab. Das Amt der Vizepräsidentin übernahm, nach dem Rücktritt von Giovi De Martin, die bisherige Aktuarin Steffi Lehmann. Giovi, welcher im Moment mit der zeitaufwändigen Arbeit am Archiv des Tambourenvereins beschäftigt ist, wird diese Arbeit noch beenden und im Vorstand als Beisitzer verbleiben. Diese Rochaden im administrativen Vorstand führten auch zu Veränderungen im technischen Vorstand. Das Amt des Chef Jugend, welches bis jetzt André Rubitschon innehatte, wird neu von Moritz Fuchs übernommen. Ebenfalls wurde Andrej Blaser als Beisitzer und Pfeifer-Vertreter in den technischen Vorstand gewählt.

Neben den Wahlen warf der Sektionsleiter Thomas Egli einen Blick auf das kommende Vereinsjahr und die nächsten grösseren Anlässe. Der wichtigste Anlass im kommenden Jahr stellt die Teilnahme am Festumzug am Schützenfest im Baulmes/VD dar. Neben dem Umzug am Samstagabend steht an diesem Anlass aber vor allem das Pflegen des geselligen Vereinslebens im Vordergrund.

Wechsel an der Spitze des OTV

An der Delegiertenversammlung des aus 46 Sektionen zusammengeschlossenen Ostschweizer Tambourenverbandes gab der seit 12 Jahren präsidierende Giovanni Razzino sein Amt an seinen Nachfolger Kurt Heim (Tambourenverein Fürstenland Gossau) weiter. Damian Jensky vom Tambourenverein Domat/Ems übernahm gleichzeitig das Amt des Vizepräsidenten, welches seit 15 Jahren vom Wildhauser Tambour Erich Vetsch vertreten war.

Die Delegiertenversammlung fand am 12. März 2016 in Horgen statt, wo im September die Jugendwettspiele über die Bühne gehen. Wer näheres über das Schaffen des OTV wissen möchte, informiere sich auf der entsprechenden Homepage:

OK-Vertreter der Jugendwettspiele Horgen wie auch des Verbandsfestes 2017 in Wädenswil stellten anlässlich der DV den aktuellen Stand der Vorbereitungen vor. Demzufolge dürfen an beiden Orten ausgezeichnete Bedingungen erwartet werden.

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Giovanni Razzino erhält von seinem Vize Erich Vetsch eine kleine Holztrommel überreicht. Dieser hatte zuvor umgekehrt auch eine solche erhalten. (Foto T. Egli)

Morgestraich Elgg

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Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr am Fasnachts Sonntag der Morgenstraich des Tambourenverein Elgg statt. Um 5:00 trafen sich 15 Starke Fränkler und der Major Frank W. Tell um danach trommelnd und pfeifend quer durch ganz Elgg zu ziehen.

Da der Elgger Fasnachtsonntag auf den Ferienbeginn fiel, fand am Nachmittag kein Fasnachtsumzug statt, wohl auch in weiser Voraussicht der Wetterprognose, begann doch just gegen 14 Uhr das Giessen aus den gefüllten Wolkenkübeln.

Einen grossen Dank gilt unseren Gastgebern (Familie Baart, Familie Lehmann, Restaurant Bahnhöfli, Familie Diem und Familie Egli), welche uns zu Speiss und Trank auf unserem Weg eingeladen haben.

 

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Diabolische Wertsteigerung der Franken in Wil

Frank W. Tell konnte am vergangenen Sonntag trotz schlechter (Wetter-)Prognosen ein erneutes Erstarken der Franken feststellen. Einerseits kam endlich der „Altfrangg“ zum Zug, dank freundlicher Unterstützung der in Wil ansässigen teuflischen Pfeifer, andererseits wurden auch die starken Räppli – unser Pfeifernachwuchs – erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt. Frank W. Tell konnte während der Europarade etliche überzählige Euronen loswerden, welche vor allem bei den jungen Strassenrandständigen wie Schoggi auf der Zunge vergingen. Die erwartete Dusche aus dem Euroland blieb aus. Es folgte gegen Abend mit starkem Westwind ein sanfter nasser Abkühlungsversuch, welchem die erstarkten Franken bei einem gemeinsamen Pizzaschmaus vor loderndem Holzfeuer (auf Tip der diabolischen Wiler-Freunde) trotzten. Mit Euro-Thurbo ging es zurück nach Elgg. Nach einer Äschlipause ist am kommenden Samstag die Eu(ro)lach-Stadt Winterthur an der Reihe!

Franken und Räppli

Elgger Bärilla führt den Franken mit ihren starken Räppli den Weg durch die Bärengassen von Wil

Frank W. Tell und die Frankenteufel

Frank W. Tell mit seinen starken Franken und teuflischen Wiler-Helfern

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Nachtstimmung und die Gassen für uns allein: So macht Frankenstärke Spass!

Franken zeigt erstmals „Stärke“ ennet dem Rhein

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Starke Franken suchen die Eurogrenze!

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Frank W. Tell, der starke Arm der Truppe, inmitten seiner starken Franken

Bei angenehmem „Winterwetter“ zogen die starken Elgger „Franken“ am 30. Januar 2016 gleich bei ihrem ersten Einsatz kräftig an den Nerven der Eurozone: Hart an der Eurogrenze wurde ein erstes mal die „alte Schweizer“-Währung aufgeführt. Mit dem „Ryslaifer“ wurde zwar nicht über den Rhii gelaufen – dazu benutzten wir den Eurothurbo –  aber dafür wurde in den Schaffhauser Gassen mit „Saggodo“ und „Fritzli“ kräftig „gebrösmelet“ wie damals in „Basel 08“, sodass alle rasch einen ganzen „Whisky Soda“ vertragen konnten. Den „Spitzbueb“ und den schlimmsten von allen, den knallharten „Altfrangg“, liessen wir dieses Mal noch zu Hause, um wegen unseres „Colonel Bogey“ nicht vollends zu Provozieren. Kurz vor Auftrittende gabs dann auf dem Weg nach „San Carlo“ doch noch „Wettstein“ (wet stone engl. = nasse Steine). Aber da haben wir uns bereits zu unserer „Pfeifer-Retraite“ im Alten Schützenhaus zurückgezogen.

 

Dank dem Eurothurbo, welcher uns wieder etliche Kilometer von der Eurogrenze sicher nach Hause brachte, hinterliess einer unserer stärksten Franken in Marthalen einen bleibenden Eindruck (oder umgekehrt). Die dort wohnhafte blonde Helvetia ist auf jeden Fall bereits als Tattoo verewigt!

 

Wer mehr über das Erstarken der Elgger Währungshüter erfahren möchte, reise mit uns am 7. Februar 2016 nach Wil!

Der Tambourenverein Elgg gratuliert Jonas Fuchs zur Hauptmann-Wahl

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Der letztjährige Tambour-Major Jonas Fuchs wird den Äschli-Umzug am 10. Februar 2016 als Hauptmann anführen. Wir wünschen ihm viel Spass bei den Übungen und einen schönen Äschli 2016! Schon der letztjährige Hauptmann Mathis Barth durfte ein Jahr zuvor die Tambouren anführen.

Der Tambourenverein Elgg ist mit dem Elgger Äschlibrauch sehr eng verbunden. „Ein Umzug lediger Knaben“ erinnert seit über 100 Jahren alljährlich am Aschermittwoch an die frühere Söldnerzeit, welche auch Elgger Männer in fremde Gefilde geführt hatte. Nicht fehlen dürfen die Pfeifer und Tambouren, welche den Knaben den Marschtakt angeben.

Alle Elgger sind auch Äschlianer: Die Erwachsenen, welche einst in Elgg das Trommeln erlernt haben, holen für den Aschermittwoch die Trommel vom Estrich und schliessen sich morgens um 4 Uhr der Tagwache oder abends um 20 Uhr dem Zapfenstreich an.

Tagwachthauptprobe ist jeweils am Montag vor dem Äschli, somit am 8. Februar 2016, 19 Uhr, in der kleinen Reithalle.

Bis bald am Äschli 2016!

Für weitere Informationen zum Elgger Äschli-Brauch verweisen wir auf die Webseite der Aschermittwochgesellschaft Elgg: aeschli-elgg.ch

 

„Frankenstärke“ als Fasnachtsmotto

Wie an der Herbstversammlung beschlossen, ist das diesjährige Fasnachtsmotto der Starke Schweizer Franken. An der Umsetzung der Kostüme wird momentan noch gearbeitet.

Wer die „starken Fränkler“ live in Action sehen will, hat an den folgenden Daten die Gelegenheit dazu.

Samstag 30.01.2016: „Gässeln“ in Schaffhausen

Sonntag 7.02.2016: Fasnachtsumzug in Wil

Samstag 12.02.2016: „Gässeln“ Winterthur

Sonntag 13.02.2016: Morgenstraich Elgg

 

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Kenner dieses alljährlichen Anlasses reservieren das Datum des Chlausabends des Tambourenvereins schon lange im voraus.

Auch dieses Jahr bot der traditionelle „Jahresabschluss“ einen guten Einblick in das Schaffen und Können der Aktiven und der jungen Tambouren und Pfeifer. Ob Anfängerwirbel, Krieg der Knöpfe, alten Franken, spitzbüebischen Fritzlis, Karibik-Seeräubern und dem Soundtrack der Zürcher Bööggverbrennung: Alles ein Klacks für den Tambourenverein Elgg! Der Gastauftritt eines für lediglich 20 Franken geköderten bekannten Unbekannten aus einer britischen TV-Motorshow bot eine gelungene Bereicherung der von Dani Benz arrangierten „Drumlinie“ und mit viel rhythmischem Getöse wurde auf den krönenden Abschluss, den nur in Elgg mit viel Publikumsunterstützung vorgetragenen Zapfenstreich, hingearbeitet.

Ein feiner heisser Schinken und mit Salat- und Dessertbuffet und vor allem eine gesellige Stimmung rundeten den gemütlichen Abend im Elgger Werkgebäude ab.

Allen Teilnehmern auf der Bühne gratuliere ich zu den guten Auftritten! Mein Dank geht an die zahlreichen Helfer, Unterstützer und vor allem die neugewonnenen Passivmitglieder. So macht Vereinsarbeit Spass!

Euer Sektionsleiter

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